Archie trifft Requie: Gemeinsam gewinnen oder einsam sterben




Im Domain Driven Design arbeiten Fachleute, Analytiker und Architekten gemeinsam an Problembeschreibung und Lösung.

Sie lernen die Erfolgsprinzipien dieses "gemeinsam arbeiten" kennen und erfahren, was Architekten ganz besonders interessiert.

Als Bonbon zeige ich Ihnen, wie Architekten mit Hilfe moderner Frameworks (und Sprachen) in kürzester Zeit aus "reinen" Fachbegriffen laufende Systeme schaffen können.

Architekten und Kommunikation

Baden-Baden, 10. November 2008


Wie vermitteln Architekten ihre Ideen/ Entwürfe/Entscheidungen/Lösungen dem Team?

Software-Architekten müssen Software nicht nur "konstruieren", sondern wichtige Architekturentscheidungen, Entwürfe und Ideen dem Team erklären. Entwickler wollen dabei andere Dinge hören als das Management? Und wie steht es mit den Administratoren? Code allein genügt hierfür nur in Ausnahmefällen. Im Vortrag erkläre ich anhand von Beispielen, wie Sie leser- und hörergerecht Ihre Softwarearchitekturen pragmatisch und effektiv „vermitteln“ können und damit eine solide Grundlage für langfristige Verständlichkeit schaffen. Sie lernen "arc42" als freie und sehr praxisnahe Lösungsmöglichkeit kennen.

Architekten als Zehnkämpfer



Software-Architekten müssen erheblich mehr leisten, als nur guten Code produzieren: Sie wirken als ganzheitliche Konstrukteure von IT-Systemen und entwerfen Strukturen-im-Großen. Dazu müssen Sie deutlich über den Tellerrand der reinen Programmierung hinaus agieren.

Im Vortrag stelle ich die zehn wesentlichen Aufgaben vor, die Software-Architekten lösen müssen (bzw. deren Lösung sie verantworten, denn erfolgreiche Architekten müssen auch delegieren können).

(Das Bild oben zeigt übrigens Roman Sebrle - den aktuellen Weltrekordhalter im sportlichen Zehnkampf)

Architekturkommunikation: Wie sag' ich's dem Team?



Wie erklären Sie Ihre wichtigen Architekturentscheidungen, Ihre Entwürfe und Ideen dem Team? Wie machen Sie das alles dem Management begreiflich? Und erst den Administratoren? Im Vortrag erkläre ich anhand von Beispielen, wie Sie leser- und hörergerecht Ihre Softwarearchitekturen pragmatisch und effektiv „vermitteln“ können.

Hintergrund des Vortrags ist die Tatsache, dass Software-Architekten als "Konstrukteure" von IT-Systemen mehr leisten müssen als "nur" guten Code zu produzieren - Sie müssen bei den übrigen Projektbeteiligten "Verständnis" für Ihre Entwürfe & Lösungsansätze schaffen. Das jedoch funktioniert in der Regel nur mit stakeholdergerechter Kommunikation.

Überraschende Keynote: Architekten im Schlaraffenland



Völlig überraschend erhielt ich gegen 9:15h morgens das Angebot, um 12h mittags
(in Vertretung für den leider erkrankten Tom Stahl) die Keynote der OOP 2009 zu halten.

Da ich sehr für Flexibilität und Agilität eintrete, habe ich dankend zugestimmt - und vor der beeindruckenden Kulisse meine Botschaft
über das architektonische Schlaraffenland vorgetragen...

Gut dosiert ist halb gewonnen.



Architekten müssen in Softwareprojekten eine Vielzahl von Entscheidungen treffen. Unter anderem entscheiden sie, ob sie Top-Down oder Bottom-Up vorgehen, sich mehr auf Aktivitäten oder auf Artefakte konzentrieren oder sich mehr um Sichten oder Aspekte kümmern. Im Vortrag erläutern wir diese (scheinbaren) Gegensätze. Erfolgreiche System- und Softwarearchitekturen benötigen von jedem dieser Paare eine passende Portion - die erfahrene Architekten gut zu dosieren wissen.

MDA entzaubert

Matthias Bohlen und Gernot Starke

Der Artikel zeigt auf, wie und warum die "Model Driven Architecture" einige Aspekte der Softwareentwicklung verändert. Der Leser erfährt, in welchen Fällen der Einsatz der MDA sinnvoll sein kann und unter welchen Voraussetzungen ihre Vorteile zum Tragen kommen. Dazu wird ein Beispiel vorgestellt, das bei der De-Mystifizierung des abstrakten Begriffes MDA hilft.

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Artikel Sun-News, April 1997 (historisch!): Intranet in Perfektion

Intranet in Perfektion - Java als wegweisende Integrationslösung im Risikomanagement". Sun-News, 4-1997. (Anmerkung: Heute unscheinbar - aber 1997 war dies das erste offiziell von Sun publizierte Projekt des Object-Reality-Centers, das ich mit Dr. Stephan Wendler und Ralf Mierbach (heute beide bei der blueCarat AG tätig) gemeinsam unter der Fittiche von Sun Microsystems und der Schumann Unternehmensberatung AG aufgebaut habe. Sozusagen ein Stück Java-historische Literatur!)

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Trends in Software-Architektur

Peter Hruschka und Gernot Starke

Nicht zuletzt durch internationale Großprojekte mit verteilter Entwicklung und Offshoring nimmt die Bedeutung von Strukturen-im-Großen (neudeutsch: Architekturen) gegenüber reinen Programmierthemen erheblich zu.

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Praktische Architekturdokumentation - Wie wenig ist genau richtig?

Peter Hruschka und Gernot Starke

Spricht man mit Managern und Projektleitern, so könnte man den Eindruck gewinnen, dass Softwarearchitekturen in den Projekten bereits den Stellenwert genießen, den sie haben sollten. In immer mehr Organisationen und Projekten gibt es den "Softwarearchitekten" oder ähnliche Bezeichnungen als Rollennamen. Sucht man in den Projekten jedoch nach einer Dokumentation der Softwarearchitektur, findet man nur wenig von dem, was die Lehrbücher und Methoden schon seit Jahren als "State-of-the-Art" bezeichnen. Wir geben in diesem Beitrag praktizierenden Softwarearchitekten Tipps und Hilfsmittel an die Hand, die zu einer angemessenen Dokumentation von Softwarearchitekturen beitragen.

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Reisetipps für Software-Architekten

Mein erster Artikel in der iX - hat's auf die Titelseite geschafft! Ein Reisebericht aus der IT-Welt, in dem es hauptsächlich um Architektonien geht - auch wenn der Titel "Auf nach Analytistan" lautet...


Noch immer ist sie wild und in Teilen unerschlossen -- die IT-Welt. Ausgedehnte Reisen haben es dem Autor dieses Artikels jedoch erlaubt, Einblicke selbst in die entferntesten Gebiete zu erlangen. Auf einer seiner Expedition ist er dabei sogar auf eine bisher kaum bekannte Schriftrolle gestoßen: das architektonische Manifest.

Zum vollständigen Artikel bzw. Download (Euro 0,70).


Regelbasierte Systeme

Gernot Starke

Regelmaschinen können signifikante Teile der Geschäftslogik von Softwaresystemen übernehmen. Sie lassen sich architektonisch sauber in neue oder bestehende Architekturen integrieren, arbeiten hochgradig performant und erleichtern viele fachliche Änderungen. Der Artikel stellt Ihnen JBoss-Drools vor, einen bewährten Open-Source-Vertreter dieser Spezies.

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Domain Driven Design (DDD)

Gernot Starke

An Fachdomänen orientierter Softwareentwurf gilt schon lange Zeit als Voraussetzung für wartbare Softwarearchitekturen.
Eric Evans hat in seinem Klassiker „Domain-Driven Design” (DDD) hierfür eine umfassende und praxisnahe
Pattern-Sprache geschaffen. Der Artikel stellt die konzeptionellen Grundlagen von DDD vor.
Zusätzlich lernen Sie einige Frameworks kennen, die Softwareentwicklung auf Basis von DDD ermöglichen sollen.

IT-Landkarte

Gernot's IT-Landkarte - Basis für (aufregende) Reisen durch die IT-Welt.

Hier als png zum Download, in hoher Auflösung, geeignet zum Drucken (und weiterempfehlen :-)

JAX 2008: Software Development Governance

(gemeinsam mit Dr. Thorsten Janning, kegon AG)

In der letzten Zeit kommt dem Thema der ganzheitlichen Steuerung von Entwicklungsprojekten immer höhere Bedeutung zu, unter anderem durch die Diskussion um In- und Outsourcing sowie Off- und Nearshore-Entwicklung.

Bei dieser Steuerung müssen Entscheider eine Vielzahl von Parametern berücksichtigen: Von Zeit- und Budgetrestriktionen, technischen
und juristischen Rahmenbedingungen, funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen bis hin zu den "inneren Werten" der entwickelten Systeme. Die zentrale Frage lautet: "Sind Architektur und Implementierung geeignet, die langfristigen Anforderungen ALLER Stakeholder zu erfüllen?" (und diese Anforderungen gehen über die rein funktionalen Merkmale deutlich hinaus!)

Für diese Governance-Aufgabe benötigen Manager vielfältige Unterstützung im Sinne eines "Software-Development-Dashboards", ein Portfolio an Meß- und Bewertungsinstrumenten für alle Aspekte von Softwareentwicklung und -betrieb.

Viel zu sehr rückten dabei in der Vergangenheit rein funktionale und monetäre Merkmale in den Vordergrund. Gerade in langlebigen IT-Systemen kommt aber den "inneren Werten", der strukturellen und architekturellen Qualität der Systeme, überragende Bedeutung zu. Jedoch lässt sich genau diese Qualität nur schwer auf Zahlen abbilden.

Im Vortrag stelle ich den Anforderungen an Software-Development-Governance ein Spektrum von Lösungsansätzen gegenüber. Dabei lege ich grossen Wert auf einfache Umsetzbarkeit: Statt teurer "all-in-one" Werkzeuge propagiere ich pragmatische Lösungen mit"Hausmitteln und Menschenverstand".

OOP 2008: Gut genug?

Der Vortrag hilft Ihnen, herauszufinden, ob unsere Architekturen *gut genug* für unsere Kunden sind. Nein – Test und Review genügt nicht, um die Qualität von IT-Systemen aus der Sicht der Auftraggeber zu bewerten. Sie erhalten eine Einführung in Architekturbewertungsmethoden und Tipps aus der Praxis, die Sie bei Bewertungen berücksichtigen sollten.

OOP 2008: Was Regeln regeln

Sie steckt in jedem Stück Software - die berüchtigte Geschäftslogik. Leider meist ziemlich verteilt, schwer verständlich und noch schwerer wartbar, mit den bekannten Folgen: Anpassungen sind zu teuer und dauern zu lange. Der Vortrag zeigt auf, wie Sie mit Hilfe von Geschäftsregeln Ihre Logik an zentraler Stelle konzentrieren können. Dabei helfen Regelmaschinen, die das imperative Paradigma konventioneller Programmiersprachen um einen deklarativen Ansatz erweitern. Sollte Ihnen diese Idee bekannt vorkommen: Korrekt, vor 10-15 Jahren schon geisterten solche Ideen als "Expertensysteme" durch die Informatik-Welt. Heute klappt die Integration solcher Systeme in die "normale" Anwendungsentwicklung ganz hervorragend. Im Vortrag lernen Sie einige praktische Beispiele und Anwendungen von Regelsystemen kennen. Sie erfahren, wie Sie in Ihre (Java-)Architekturen Regelmaschinen nahtlos integrieren können.

Zielpublikum: Software-Architekten, Software-Entwickler, technische Projektleiter
Voraussetzungen: OO, IT-Projekterfahrung von Vorteil

WJAX 2007: SOA: Ein Überblick (mit Stefan Tilkov)

IQPC-Konferenz: Service-Design in SOA

Das Thema Service-Design besitzt bei der Konzeption und Einführung serviceorientierter Architekturen entscheidende Bedeutung für den Erfolg. In diesem Workshop lernen die Teilnehmer die wesentlichen Erfolgskriterien für Service-Design im Kontext von SOA's kennen und anwenden.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der interaktiven Bearbeitung eines praktischen Szenarios, anhand dessen die Teilnehmer Grundlagen für eigene SOA-Entscheidungen mitnehmen.
Inhalt:
  • Herausforderungen und Chancen von Service-Design in Abgrenzung zu Design-Aufgaben "konventioneller" IT
  • Strategische und taktische Aspekte im Service-Design
  • Ermittlung von Kosten- und Nutzenpotenzial von Services
  • Praktische Klassifikation von Services als Basis von SOA-Strategie
  • Austausch von Business-Komponenten über Service-Schnittstellen
  • Welche Standards helfen weiter?

CM-Network Symposium: IT-Sicherheit

Gernot Starke, Vortrag auf dem CM-Network Symposium 2006: Sicherheitsaspekte aus der Sicht von IT-Architekten - eine (etwas pessimistische) Einschätzung mit einigen Ratschlägen, was Software-Architekten für Sicherheit tun können (und warum Administratoren und Entwickler höchste Sicherheitsrisiken darstellen).

SOA Technology Days, Bonn: Enterprise Architektur

Enterprise Architektur - SOA im Kontext. Ich beschreibe den servizischen Ozean als integralen und langjährigen Bestandteil der IT-Welt, erläutere spannende (und brennende) Architekturaufgaben im Großen und berichte (live) vom harten Leben der Business- und IT-Architekten.

IIR Business Integration Forum: Event Driven Architectures

Event-Drive Architectures (EDA) bilden eine Basis für lose gekoppelte IT-Systeme. Der Vortrag zeigt den Zusammenhang von EDA und Service-Orientierten Architekturen auf, erklärt die Grundbegriffe der Eventbehandlung und die Vorteile der damit erreichbaren losen Kopplung. An praktischen Beispielen erkennen Sie dabei, wie auf diese Art flexible Infrastrukturen entstehen.

iX-Konferenz Köln 2005: Warum Visionen nicht genügen

So entstehen effektive Software-Architekturen -
oder: Warum Vision & Metapher nicht genügen

Die wirklich kritischen Anforderungen an Software-Architekturen sind meistens die nicht-funktionalen wie Flexibilität, Performance oder Verständlichkeit. Diese Eigenschaften von IT-Systemen entstehen
durch konsistenten Entwurf-im-Grossen, durch systematische Betrachtung von Anfang an. Zu ihrer Realisierung genügen "Design-Visionen" oder "Architektur-Metaphern" häufig nicht.

Der Vortrag kontrastiert verschiedene Arten, Software-Architekturen zu entwickeln und zu beschreiben. Zuhörer lernen einen praxisnahen und effektiven Prozess (arc42) zur Architekturentwicklung kennen. Daneben bekommen Sie einen Überblick, wie praxistaugliche Architekturdokumentation aussehen und enstehen sollte, die insbesondere die Erreichung der nichtfunktionalen Anforderungen unterstützt.

Als "Kontrastprogramm" kontrastiere ich den Ansatz von arc42 mit bekannten Architketurframeworks, u.a. TOGAF.

SE-2005: Praktische Bewertung von Software-Architekturen

Auf der renommierten akademisch-industriellen Konferenz "Software-Engineering" 2005 in Essen durfte ich die praktische Vorgehensweise von Architekturbewertung aufzeigen. Ich habe eine für Praktiker angepasste Form von ATAM vorgestellt.

PRIO 2006: Best-Practices der Software-Produktion


Wie kann die für die Softwareproduktion so wichtige Angemessenheit hergestellt werden? Wie spielen Anforderungsanalyse, Architektur, Test, iteratives Vorgehen zusammen? Stell Off-Shoring eine Gefahr für die einheimische Softwareproduktion dar? Wie können Technologien und Risiko im Produktionsprozess verwaltet werden?

Auf der (famosen!) Prio-Konferenz im malerischen Baden-Baden habe ich versucht, einige dieser Fragen zu beantworten.

JAX 2007: Bewertung von IT-Architekturen

Die Qualität von IT Systemen werden maßgeblich durch die
zugrunde liegende Software- und Systemarchitektur beeinflusst.
Während der Entwicklung macht es Sinn, die Eignung und Angemessenheit
der Architektur systematisch und methodisch zu bewerten.

Der Vortrag vermittelt die Grundlagen der Architekturbewertung, insbesondere am Beispiel der ATAM-Methode. Zusätzlich lernen die Teilnehmer, Qualität pragmatisch anhand von Szenarien zu definieren. Sie erfahren, wie Sie Architekturrisiken identifizieren und dabei Architekturentscheidungen systematisch überprüfen können.

WI 2007, Karlsruhe: Praktische Architekturdokumentation

Die "8. Internationale Tagung für Wirtschaftsinformatik" fand Feb/März 2007 in Karlsruhe statt.

Effektive Dokumentation von Software-Architekturen.
Beitrag von Gernot Starke und Peter Hruschka zur
"8. Internationale Tagung für Wirtschaftsinformatik",
2. März 2007, Karlsruhe.


IT-Entwicklungsprojekte verwenden heute immer noch ungebührlich viel Zeit zur Entwicklung
projektspezifischer Strukturen für die Dokumentation von Software- und IT-Architekturen.
Durch die Verwendung von
Strukturvorlagen lässt sich einerseits dieser Aufwand erheblich
reduzieren, andererseits die Qualität von Architekturdokumentation deutlich steigern. Der
Beitrag stellt die arc42-Schablone zur Architekturdokumentation vor, die sich in vielen
kommerziellen, industriellen und Open-Source Projekten bewährt hat.

Ich werde das arc42-Template erstmals auf einer internationalen akademischen Konferenz präsentieren. Konferenzbeitrag von Peter Hruschka und Gernot Starke.


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