Entwicklungsprozesse

Archie trifft Requie: Gemeinsam gewinnen oder einsam sterben




Im Domain Driven Design arbeiten Fachleute, Analytiker und Architekten gemeinsam an Problembeschreibung und Lösung.

Sie lernen die Erfolgsprinzipien dieses "gemeinsam arbeiten" kennen und erfahren, was Architekten ganz besonders interessiert.

Als Bonbon zeige ich Ihnen, wie Architekten mit Hilfe moderner Frameworks (und Sprachen) in kürzester Zeit aus "reinen" Fachbegriffen laufende Systeme schaffen können.

Architekten als Zehnkämpfer



Software-Architekten müssen erheblich mehr leisten, als nur guten Code produzieren: Sie wirken als ganzheitliche Konstrukteure von IT-Systemen und entwerfen Strukturen-im-Großen. Dazu müssen Sie deutlich über den Tellerrand der reinen Programmierung hinaus agieren.

Im Vortrag stelle ich die zehn wesentlichen Aufgaben vor, die Software-Architekten lösen müssen (bzw. deren Lösung sie verantworten, denn erfolgreiche Architekten müssen auch delegieren können).

(Das Bild oben zeigt übrigens Roman Sebrle - den aktuellen Weltrekordhalter im sportlichen Zehnkampf)

JAX 2008: Software Development Governance

(gemeinsam mit Dr. Thorsten Janning, kegon AG)

In der letzten Zeit kommt dem Thema der ganzheitlichen Steuerung von Entwicklungsprojekten immer höhere Bedeutung zu, unter anderem durch die Diskussion um In- und Outsourcing sowie Off- und Nearshore-Entwicklung.

Bei dieser Steuerung müssen Entscheider eine Vielzahl von Parametern berücksichtigen: Von Zeit- und Budgetrestriktionen, technischen
und juristischen Rahmenbedingungen, funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen bis hin zu den "inneren Werten" der entwickelten Systeme. Die zentrale Frage lautet: "Sind Architektur und Implementierung geeignet, die langfristigen Anforderungen ALLER Stakeholder zu erfüllen?" (und diese Anforderungen gehen über die rein funktionalen Merkmale deutlich hinaus!)

Für diese Governance-Aufgabe benötigen Manager vielfältige Unterstützung im Sinne eines "Software-Development-Dashboards", ein Portfolio an Meß- und Bewertungsinstrumenten für alle Aspekte von Softwareentwicklung und -betrieb.

Viel zu sehr rückten dabei in der Vergangenheit rein funktionale und monetäre Merkmale in den Vordergrund. Gerade in langlebigen IT-Systemen kommt aber den "inneren Werten", der strukturellen und architekturellen Qualität der Systeme, überragende Bedeutung zu. Jedoch lässt sich genau diese Qualität nur schwer auf Zahlen abbilden.

Im Vortrag stelle ich den Anforderungen an Software-Development-Governance ein Spektrum von Lösungsansätzen gegenüber. Dabei lege ich grossen Wert auf einfache Umsetzbarkeit: Statt teurer "all-in-one" Werkzeuge propagiere ich pragmatische Lösungen mit"Hausmitteln und Menschenverstand".

OOP 2005: Stradivari und Bärenjagd

Nehmen Sie eine teure mittelalterliche Geige mit auf Bärenjagd? In der Hoffnung, einen Grizzly mit betörendem Wohlklange zu zähmen? Viel Vergnügen dabei - aber Sie sollten über die Wahl Ihrer Werkzeuge nachdenken... Ich bewerte in diesem Vortrag eine Reihe von neuen Technologien und Methodenbezüglich ihrer Angemessenheit für (konventionelle) IT-Projekte, beispielsweise SOA, ATAM, MDA, Java Generics, Aspektorientierung, IOC-Container, XUL, NakedObjects und andere.
Sie hören einige Argumente, die Ihnen für Ihre eigenen Projekte helfen können, eine angemessene "Jagdausrüstung" zusammenzustellen.

iX-Konferenz Köln 2005: Warum Visionen nicht genügen

So entstehen effektive Software-Architekturen -
oder: Warum Vision & Metapher nicht genügen

Die wirklich kritischen Anforderungen an Software-Architekturen sind meistens die nicht-funktionalen wie Flexibilität, Performance oder Verständlichkeit. Diese Eigenschaften von IT-Systemen entstehen
durch konsistenten Entwurf-im-Grossen, durch systematische Betrachtung von Anfang an. Zu ihrer Realisierung genügen "Design-Visionen" oder "Architektur-Metaphern" häufig nicht.

Der Vortrag kontrastiert verschiedene Arten, Software-Architekturen zu entwickeln und zu beschreiben. Zuhörer lernen einen praxisnahen und effektiven Prozess (arc42) zur Architekturentwicklung kennen. Daneben bekommen Sie einen Überblick, wie praxistaugliche Architekturdokumentation aussehen und enstehen sollte, die insbesondere die Erreichung der nichtfunktionalen Anforderungen unterstützt.

Als "Kontrastprogramm" kontrastiere ich den Ansatz von arc42 mit bekannten Architketurframeworks, u.a. TOGAF.

PRIO 2006: Best-Practices der Software-Produktion


Wie kann die für die Softwareproduktion so wichtige Angemessenheit hergestellt werden? Wie spielen Anforderungsanalyse, Architektur, Test, iteratives Vorgehen zusammen? Stell Off-Shoring eine Gefahr für die einheimische Softwareproduktion dar? Wie können Technologien und Risiko im Produktionsprozess verwaltet werden?

Auf der (famosen!) Prio-Konferenz im malerischen Baden-Baden habe ich versucht, einige dieser Fragen zu beantworten.

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